Systemische Gruppentherapie
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Die systemische Gruppentherapie ist eine therapeutische Methode, die sich auf das Wechselspiel zwischen Individuen und ihren sozialen Systemen konzentriert. In einer Gruppe wird die Dynamik zwischen den Teilnehmenden genutzt, um neue Perspektiven auf persönliche Herausforderungen zu gewinnen. Die Gruppe dient als Spiegel, Resonanzraum und Experimentierfeld, in dem Beziehungen, Kommunikationsmuster und individuelle Verhaltensweisen erkundet und verändert werden können. Dabei liegt der Fokus darauf, Ressourcen zu aktivieren und konstruktive Lösungen zu entwickeln.
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1. Gemeinschaftliches Lernen: In der Gruppe profitieren Teilnehmende von den Erfahrungen und Sichtweisen anderer, was die eigene Entwicklung bereichern kann.
2. Gefühl von Zugehörigkeit: Gruppentherapie schafft ein unterstützendes Umfeld, in dem man merkt, dass man mit seinen Problemen nicht allein ist.
3. Vielfältige Perspektiven: Die Interaktion mit anderen ermöglicht es, Probleme aus verschiedenen Blickwinkeln zu betrachten und neue Lösungsansätze zu entdecken.
4. Interpersonelle Dynamik: Beziehungen innerhalb der Gruppe können Verhaltensmuster aufdecken, die in anderen Lebensbereichen unbewusst wirken, und so gezielt bearbeitet werden.
5. Praxisnahes Üben: In der Gruppe können neue Verhaltensweisen direkt ausprobiert und reflektiert werden.
6. Langfristige Unterstützung: Gruppen entwickeln oft einen starken Zusammenhalt, der über die Therapiesitzungen hinaus motivierend wirkt.
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Gruppe für Arbeit mit inneren Anteilen → Montags 20 Uhr (zweiwöchig)
Gruppe für Menschen zwischen 18 und 35 Jahren → Donnerstags 12 Uhr (wöchentlich) - Start Juni 2025
Gruppe mit Schwerpunkt Angst und Panik → Donnerstags 9.30 Uhr (zweiwöchig)
Gruppe mit Schwerpunkt Trauma für junge Frauen → Donnerstags 16 Uhr (zweiwöchig)
Gruppe mit Schwerpunkt Entwicklungstrauma → Donnerstags 16 Uhr (zweiwöchig)
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Gruppentherapien dauern in der Regel 100 Minuten und bestehen aus einer Gruppengröße von 3-9 Teilnehmern. Sie finden wöchentlich oder zweiwöchentlich statt.
Die meisten Gruppen sind “halboffen”, das bedeutet, dass Sie auch zu laufenden Gruppen hinzukommen können, wenn ein Platz frei wird. Dies ist jedoch nur zu bestimmten Zeiten (zwei bis dreimal im Jahr) möglich. So soll eine Stabilität in der Gruppe gewährleistet werden, aber auch neuen Menshcen der Zugang zu den Gruppen möglich gemacht werden.
Es gibt themen- und “störungs”spezifische Gruppen und “störungs”übergreifende Gruppen.